Sonntag, 16. Dezember 2018
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Geschichte der Ortsfeuerwehr Waakhausen

Chronik der Ortsfeuerwehr Waakhausen

Gründung der Ortsfeuerwehr Waakhausen

Am 30. März 1943 beschloss der Gemeinderat der Gemeinde Waakhausen die Aufstellung einer Freiwilligen Feuerwehr. Die Gründung erfolgt auf Anordnung der Reichsregierung, dass in allen Gemeinden des Deutschen Reichs eine Feuerwehr vorhanden sein musste, da die Bombenabwürfe auf zivile Ziele erheblich zunahmen. Auch auf dem Gebiet der Gemeinde Waakhausen wurden Brandbomben abgeworfen. Zu Schäden ist es aber nicht gekommen. Zum Ersten Gemeindebrandmeister wurde Hermann Behrens, Waakhausen Nr. 10 bestimmt.

Bei der Gründung blieb es aber bis nach Kriegsende, da die erforderlichen Löschgeräte nicht zu beschaffen waren. Erst im Mai 1945, als der II. Weltkrieg beendet war wurden die Löschgeräte in den Rüstungsbetrieben freigegeben. Nun gelang es, im Mai 1946, für die Feuerwehr Waakhausen die erforderlichen Geräte zu beschaffen. Die Geräte bestanden aus einem TSA mit Tragkraftspritze 8/8,4 Saugschläuchen, 170 m B-Druckschläuchen und 190 m C-Druckschläuchen .einem Standrohr und weiteren Zubehörteilen. Die Kosten betrugen 5000 RM. Die Bereifung des ISA war allerdings sehr schlecht, so das hier bald eine neue Bereifung beschafft werden musste. Das war damals aber gar nicht so einfach ,man konnte nicht einfach zu einem Reifenhändler oder zu einem Baumarkt gehen und sich die erforderlichen Reifen aussuchen. Selbst für Geld waren keine Reifen zu beschaffen. So mussten andere Wege beschriften werden.

Der Gemeindebrandmeister Johann Blendermann, Viehland Nr.2, Nachfolger von Hermann Behrens und der Feuerwehrmann Johann Murken, Viehland Nr. 12 sammelten mit Sack und Handwagen bei den Bauern in Waakhausen Hafer. Hierfür besorgte der Schlosser Bockelmann in Osterholz-Scharmbeck die erforderlichen Reifen.

Unterbringung der Löschgeräte

Der Bauer und Bürgermeister Eduard Nothroth stellte einen Schuppen für den TSA zur Verfügung. Die Schläuche lagerten auf der Hille ( Zwischenboden ),so das alle Geräte vor Diebstahl und Feuchtigkeit geschützt waren. Diese Unterbringung sollte nur ein Übergang sein, denn der Gemeinde fehlte ein geeignetes Grundstück und Geld, um ein Spritzenhaus zu bauen .Diese Unterbringung wäre der Feuerwehr aber bald zum Verhängnis geworden

In den Vormittagsstunden eines Apriltages 1947 entstand im Schweinestall neben dem Wohnhaus ein Schadenfeuer. Durch das beherzte Eingreifen der Hausbewohner und der herbeigeeilten Feuerwehrleute konnte ein Übergreifen des Feuers auf das Wohngebäude verhindert werden im Herbst des selben Jahres braucht der Bauer den Schuppen selber und die Feuerwehr zog zum Bauern Schnaars Waakhausen Nr. 14. Hier wurden dann auch die Feuerwehrdienste durchgeführt.

Die Ortsbrandmeister:
Kein Bild

1.Ortsbrandmeister
Hermann Behrens
von 1943 bis 1947
Einen Stellvertreter gab es nicht.

Ortsbrandmeister
Johann Blendermann
von 1947bis 1956
Stellv. Johann Michael
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Ortsbrandmeister
Johann Michaelis
von 1956 bis 1970
Stellv. Georg Wellbrock, Diederich Murken  und Diedrich Jacobs

 

Ortsbrandmeister.

Diedrich Jacobs
von 1970 bis 1999
Stellv. Johann Michaelis, Heinz Dressler,    Hans G.Oetjen, Hermann Pape.

 

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Ortsbrandmeister
Manfred Murken
von 1999 bis 2011
Stellv. Wolfgang Wedelich, Stephan Murken.

 

 

Einsätze              

 April 1947

H. Nothroth, Schweinestallbrand Waakhausen

 01.03.1949

Transformatorenbrand in Nordwede

 04.06.1947

H. Brünjes, Wohnhausbrand Moorhausen

 21.12.1951 Pape,Stallbrand Niederende 
 Feb.1968  H.Evers,Schornsteinbrand,Waakhausen
 06.12.1969 Verwalterhaus,Ferienheim Waakhausen 
 28.07.1971 W.Warnken,Hühnerstallbrand Waakhausen 
 31.12.1971 R.Grotheeer,Schornsteinbrand Waakhausen 
 02.02.1972 Bergolin, Ritterhude
 10.04.1972 Koch-Bodes,Wohnhausbrand Waakhausen 
 31.03.1974 J.Michaelis,Flächenbrand Waakhausen 
 05.05.1974 W.Warnken,Flächenbrand Waakhausen 
   
   

 

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